Ankündigung

Nasenexplosionen sind für die meisten Beteiligten unangenehm. Zuschauer erhalten eine ungewollte virale Behandlung. Der Kopf wird kurzzeitig enormem Überdruck ausgesetzt, die Augenscheinwerfer zugeklappt. Die eine Hand muss den Schmodder abfangen, die andere das Taschentuch vergeblich in der Hosentasche suchen. Alle stöhnen und sind genervt.

Nur die Nase, die wird frei.

Ganz anders wird es bei der zweiten Auflage der bewährten Bloglesung "Das Letz niest" zugehen.

Im Bananenröckchen reist Anke Fitz aus Berlin an, um tanzenderweise aus ihrem Erfahrungsschatzkästchen zu plaudern, das Perlen aus dem Supermarkt, Goldstücke der Wohnungssuche, Rohdiamanten der Innenarchitektur und wundersame Pretiosen aus dem Leben der Nachbarsfamilie enthält. Anke bloggt die bananaskirt chronicles und twittert als @litchi7.

Franziska Schubert und Luca Kieser sind gerade reif für die Hochschule geworden. Nun freuen sie sich nach all den anstrengenden Abifeiern tierisch darauf, Tübingen mit Texten konfrontieren zu dürfen, die um fette, rosa Erscheinungen oder kafkaeske Sixpacks kreisen. Franziska hinterlässt beim Schreiben Raketenkot, bei Luca bleibt Nix im Kopf übrig.

Dirk Baranek schreibt unfassbar viel ins Netz. Und das zu so unterschiedlichen Themen wie Spanien, Essen oder das iPad. Anscheinend ist ihm das zu langweilig, denn er twittert außerdem als @baranek und videocastet Restaurantkritiken. Erstaunlicherweise wird er über all das kein Wort verlieren. Vielmehr über das Verlieren von Worten.

Die Veranstalter des Abends schreiben gemeinsam ins Internet, seit Wolfgang Brenner in die große Hauptstadt zog und Uli Eder in der schwäbischen Provinz zurückließ. Diese Internetkorrespondenz gebar mehrere Bücher und Blogs. Dass die beiden auch dieses Mal wieder zur Laute Ukulele Mandoline greifen, ist äußerst unwahrscheinlich. Wog und Uli bloggen im Dia-Blog, im Nichtsblog, bei WIDL und beim Laubenpieper. Sie twittern als @uliuli und @wofl.

Um auf die Nase zurückzukommen: Sie ist nach der Explosion frei. So frei wie die Zuhörer der Lesung gackern dürfen, wenn es was zu Gackern gibt. Auch ist Twittern und Bloggern während der Veranstaltung keineswegs untersagt, sondern ausdrücklich erwünscht. Damit auch die virtuelle Welt zuhause an den iPhones, Notebooks und Gamer-PCs etwas davon hat.


[Hei, mach das hier weg, ich will mir wieder das tolle Plakat angucken.]


Veranstaltungsort

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Social Dingens

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Plakat DIN A3

in Farbe (PDF, 3.046 KB)
schwarzweiß (PDF, 1.974 KB)

4 Flyer DIN A6 auf DIN A4

in Farbe (PDF, 784 KB)
schwarzweiß (PDF, 566 KB)


Rückblicke auf Das Letz niest I